1. Ärgere ich mich oft über andere?
Leider ja. Ich versuche es aber zu analysieren WARUM ich mich ärgere. Meist ärger ich mich über Unzuverlässigkeit, Dummheit und Ungerechtigkeit.
2. Bemerke ich Schönheiten in der Natur?Auf jeden Fall. Nicht jeden Tag und nicht immer, aber ich kann mich sowohl über ein besonders schön herbstlich verfärbtes Blatt freuen wie auch über großartige Postkartenmotive quasi. Es treibt mir oft die Tränen ins Auge, welch eine überwältigende Schönheit die Natur hervorbringen kann.
3. Bin ich lernbegierig, und versuche ich, mein Wissen zu erweitern. Ja, auf jeden Fall! Sonst würd ich auch nicht immer noch studieren. Mich ärgert es manchmal, wenn jemand anderes etwas weiß, was ich auch gerne wissen würde. Das Problem ist, dass ich nicht so eine große Hirnkapazität habe wie andere Leute und irgendwie zu viel wissen will, dass sich mein Wissen in meinem Hirn gern zu einem unkontrollierten Wust verwurstet und ich merkwürdig eklektisches Wissen von Dingen habe. Wäre gern Allwissend auf zu viele Gebieten.
4. Ertrage ich Spott? Ungern, aber nützt ja nichts. Natürlich trifft es mich, wenn jemand über mich spottet, aber vielleicht haben sie ja recht…versuche dann die Zähne zusammen zu beißen und zu schauen, ob es angebracht ist und mich dahingehend zu ändern.
5. Gibt es Menschen, denen ich vertrauen kann? Ja! Auch wenn ich zugebe, dass die einzige Menschen, denen ich 100%ig vertraue, also ohne wenn und aber, meine Familie ist.
6. Gibt mir meine Religion Kraft? Da ich keine Religion habe: Nein.
7. Habe ich Vorurteile? Ich würde Lügen, wenn ich nein sagen würde. Manchmal freut es mich sie auszukosten. Aber eigentlich würd ich sagen, dass ich mich auch gern vom Gegenteil überzeugen lasse.
8. Halte ich mich für einen guten Menschen? Eigentlich ja. Ich bemühe mich niemanden absichtlich zu verletzen. Und ich bemühe mich eigentlich auch Menschen, denen ich helfen kann, zu helfen.
9. Kann ich allein sein? Ja, alleine ja auf jeden Fall. Bin ich sogar recht oft ganz gerne. Doch einsam, einsam mag ich nicht sein.
10. Kann ich herzlich lachen? Natürlich!
11. Kann ich verzichten? Ich musste es schmerzlich lernen, aber mittlerweile kann ich es einigermaßen. Auch wenn das etwas ist, dass mir wohl immer schwer fallen wird. Aber ich weiß um das Problem und versuche bestmöglich damit umzugehen, auch wenn es mir immer nicht so wirklich gut gelingen mag.
12. Kann ich zuhören? Ich würde behaupten, ja. Aber am besten können das wohl die beurteilen, die möchten, dass ich ihnen zuhöre.
13. Kenne ich Langeweile, und was unternehme ich, wenn ich mich langweile? Ich kenne Langeweile leider. Schäme ich mich auch für. Unternehmen dagegen kann ich nichts, denn wenn ich mich langweile, dann langweile ich mich aus unerklärlichen Gründen, da ich auf alles, was ich tun könnte und müsste, keine Lust hab. Typische Gollische Beknacktmomente.
14. Kenne ich Vorbilder? Ich habe kein direktes Vorbild. Aber es gibt Menschen, deren besonderen Eigenschaften oder Verhaltensweisen mich inspirieren, ich sie für gut erachte und versuche das für mich anzunehmen.
15. Lese ich auch Bücher, die mich zum Denken anregen? Ja, auf jeden Fall. Jedes Buch regt mich zum Denken an.
16. Nach was für Werten wähle ich meine persönlichen Ziele? Zielstrebigkeit, Gerechtigkeit, Liebe.
17. Wann und wie habe ich einem bedrückten Menschen Trost und Kraft schenken können? Ich hoffe, dass es oft war. Und ich hoffe, dass es noch oft so sein wird.
18. Wäre ich gewillt und fähig, in vollkommener Freiheit zu leben? Hm…ich habe keine Ahnung. Etwas, worüber ich mich noch nie Gedanken gemacht habe. Meiner Meinung nach gibt es so etwas nicht und es wäre müßig sich darüber Gedanken zu machen. Vollkommene Freiheit beinhaltet für mich auch das Losgelöstsein von den Grundbedürfnissen und tja, das geht ja nicht.
19. Wäre ich lieber älter oder jünger? Jünger. So 2-5 Jahre.
20. Was ist der Sinn meines Lebens? Nicht zu sterben mit dem Gedanken „Hätte ich mal….“
21. Was sind meine grössten Sorgen? Krankheit, finanzielle Probleme, Streit.
22. Was sind meine höchsten Freuden? Liebe, Lachen, Wohlfühlen, Einsichten.
23. Was unternehme ich, um meine persönlichen Schwächen zu überwinden? Kommt auf die Schwächen an…kann man so nicht pauschalisieren. Sobald ich merke, dass es dazu kommt, strenge ich mich an. Meist versuche ich sie wohl durch Stärken auszugleichen.
24. Was verstehe ich unter Wohltätigkeit? Merken, wo Hilfe von Nöten ist und zu geben/ helfen ohne etwas dafür zu verlangen.
25. Welche Mittel erlaube und versage ich mir zum Erreichen meiner Absichten? Also wenn es jetzt darum geht „über Leichen zu gehen“ muss ich sagen, dass ich das nicht tue. Ich versuche immer meine Ziele zu erreichen, ohne jemandem anderen dafür auf die Füße zu treten oder etwas Negatives egal welcher Art, zuzufügen. Allerdings ging es bei mir auch noch nie so um die Wurst. Wenn ich jetzt zum Beispiel in einer Firma arbeiten würde und es ginge darum, ob ich oder ein Kollege entlassen wird, würde ich wohl relativ viel tun. Aber richtig unlautere Dinge würd ich nie machen, denn ich glaube, dass ich mich dann nicht über das Erreichen meiner Ziele freuen könnte.
26. Wen würde ich in einer verzweifelten Situation um Hilfe bitten? Es kommt auf die Situation an, da mir in verschiedenen Notsituationen verschiedene Menschen am Besten helfen könnten. Sprich, ich würde mich an den wenden, der erreichbar ist, der am Besten in der Lage ist mir zu Helfen und dem ich nicht zu viel abverlange mit meinem Hilfegesuch.
27. Wie sehen und werten mich andere Menschen? Puh, schwer zu sagen. Denke mal: Fröhlich, eigensinnig, stur, launisch, liebevoll, hilfsbereit, rechthaberisch, faul, freundlich...
28. Wie stelle ich mir mein Sterben vor, und was für einen Tod wünsche ich mir? Joa äh, gute Frage. Für mich gibt es nichts mehr nach dem Tod. Ich wünsche mir, dass ich, egal wie ich Sterbe, nicht sage „Hätte ich mal…“ , sondern egal, wann der Tod kommt, ansatzweise zufrieden aus der Welt scheiden kann. Ich hoffe, dass mein Tod nicht allzu schmerzhaft und einsam wird.
29. Wie und wozu nutze ich meine besonderen Fähigkeiten? Puh. Organisieren, Hilfestellungen geben, das Bestmögliche für mich und andere Menschen versuchen zu erreiche.
30. Wie wichtig sind mir gute Manieren? Meist sehr wichtig. Gute Manieren vermitteln den Eindruck von Niveau und Kompetenz und erleichtern einem sehr vieles im Leben. Außerdem vermittelt es den Eindruck von Respekt, wenn man jemandem mit guten Manieren gegenüber tritt. Schließlich möchte ich ja auch so behandelt werden.
31. Wo liegen für mich die Grenzen der Toleranz? Dann wenn ich merke, dass jemand anderes eigennützig seine Ziele durchsetzt und dabei wem schadet. Oder wenn mich jemand zu stark beim Durchsetzen seines Lebenstils schädigt. Außerdem bin ich allergisch gegen Dummheit.
32. Wo liegen meine Empfindlichkeiten? Das Gefühl, betrogen worden zu sein oder ungemocht zu sein. Wobei ungemocht da eher in so etwas wie unrespektiert tendiert. Einsamkeit. Abhängigkeit.
33. Woran messe ich Gut und Böse? Wie ich jetzt schon oft sagte, daran, anderen Menschen absichtlich Schaden zu zufügen aus egoistischen und unnötigen Motiven, ist für mich Böse. Wahrhaft Gut ist für mich, wenn jemand vollkommen altruistisch lebt.

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